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DaVinci Resolve Studio 16.2 - Druckversion

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DaVinci Resolve Studio 16.2 - Holger - 06.03.2020

Heute haben wir DaVinci Resolve 16.2 herausgegeben. Mit neuen Fairlight Features wie dem Edit-Selection-Modus und fortschrittlichen Maus- und Tastaturtools, beschleunigt das Update die Audiopostproduktion wie nie zuvor. Die Aktualisierung bringt überdies wichtige Verbesserungen für die Farbkorrektur, den Schnitt und mehr.

DaVinci Resolve 16.2 enthält wichtige Updates zum Schneiden in der Fairlight Audio-Timeline mithilfe des neuen Edit-Selection-Modus. Mit dieser Neuerung werden bislang nur über den Audio Editor einer vollumfänglichen Fairlight Konsole verfügbare Funktionen freigeschaltet und Edits beschleunigt wie nie zuvor. Ferner sind in diesem Modus das Einfügen von Überblendungen und Edits und selbst das Verschieben von Clips mit nur einem Mausklick durchführbar. Neue skalierbare Wellenformen ermöglichen das Zoomen in der Timeline ohne Lautstärkeanpassungen. Ein neuer Bounce-Befehl unterstützt das Rendern von Clips mit benutzerdefinierten Soundeffekten direkt in der Fairlight Timeline.

Das Hinzufügen von mehreren Clips wurde vereinfacht, weil sie nicht nur horizontal, sondern nun auch vertikal in die Timeline platziert werden können. So lassen sich mehrere Audiospuren leichter auf einmal einfügen. Mehrkanalige Spuren sind ab sofort direkt in der Timeline in verlinkte Gruppen konvertierbar. Das erspart Ihnen die manuelle Clipanpassung und den anschließenden Neuimport.

DaVinci Resolve 16.2 unterstützt überdies die Blackmagic Fairlight Sound Library sowie metadatenbasiertes Suchen, ohne dass Sie zum Auffinden eines Soundeffekts den Dateinamen selbst kennen müssen. Um Effekte in einer Liste ganz oben anzuzeigen und einfacher denn je zu navigieren, lassen sie sich als Favoriten kennzeichnen.

Im Rahmen von Bus- und Monitoring-Workflows für immersiven Surround-Sound wird nun das Audioformat MPEG-H 3D unterstützt. Dank verbesserter Panning- und Audiobalance-Funktionen lässt sich die Lautstärkeverteilung auf bestimmte Bereiche beschränken.

Das Update unterstützt die Auswahl per Ziehbewegung von Funktionen wie Stummschalten, Solo, Aufnahme aktivieren und Sperren im Spurenindex sowie der Sichtbarkeitsregler. Ohne Spuren einzeln anklicken zu müssen, können Sie mit der Maus im Nu über ganze Spurstapel fahren.
Das neue Update reicht auch Verbesserungen am AAF-Import- und -Export nach, die nun den direkten Import von AAF-Sequenzen in die aktuell verwendete Timeline unterstützen. Der erweiterte AAF-Export unterstützt ferner die in der Broadcastbranche üblichen Wave-Dateien. Beim Export von AAF-Dateien werden Überblendungen und Fade-Hebel zudem mit übernommen, die auch von anderen Anwendungen erkannt werden.

Zum Entfernen von störenden Frequenzen optimiert die neue Software auch das Mischen von Audio mit einem neuen EQ-Kurven-Preset für den Clip-EQ im Inspector. Eine weitere Neuerung ist der LFE-Filter, der beim Mischen von niederfrequenten Effekten für Surround-Sound sanft in die höheren Frequenzen übergeht.

Für Workflows mit immersivem Sound wurde der Fairlight Audio Editor aktualisiert und um dedizierte Regler für die vertikale und horizontale Tonverteilung im Panorama ergänzt. Der Clip-EQ lässt sich nun im Inspector des Editor-Panels anpassen. Dank aktualisierter Copy-and-paste-Features können nun alle Eigenschaften – einschließlich EQ, Automatisierung und Verstärkung von Clips – kopiert werden. Tontechniker haben die Freiheit, ihre bevorzugten Workflows sowie eigene Presets für den Clip-EQ zu erstellen und anzuwenden. Individualisierbare und eigens hinzufügbare Plug-in-Parameter beschleunigen zudem den Zugriff auf Werkzeugfavoriten.

Clippegel sind nun relativ zueinander anpassbar, um die übergreifende Audioverstärkung unter Beibehaltung bestehender Einstellungen zu ermöglichen. Ferner lassen sich Clippegel einheitlich zurücksetzen. So können vorab gemachte Pegelanpassungen beliebig und mühelos rückgängig gemacht werden. Weitere, bislang nur über die Tastatur verfügbare Funktionen, wie Mehrebenen-Edits, sind nun auch über die Audiopanels zugänglich. Entsprechend sind auch die Automatisierungskurven ab sofort sowohl über die Tastatur als auch über die Audiopanels auswählbar.

Überdies erfährt der Audio Editor mit diesem Update wichtige Neuerungen. Sie können direkt vom Editor-Panel zum Timecode-Eingabefenster oberhalb der Timeline navigieren. Außerdem werden Timecodes für hohe Frameraten unterstützt. Bei Einsatz der Drehregler auf den Bedienpulten und bei Verwendung einer Maus in Verbindung mit einer Sondertaste wird noch präziseres Arbeiten geboten. Überdies können Sie im Fairlight Editor das Layout ändern und zwischen Icons oder ausschließlich Text enthaltenden Kennungen wählen. Auch die Timeline-Navigation funktioniert nun dank Tastensupport für links- und rechtsseitig auswählbare Medien schneller, weil man mit dem Playhead schneller vor- und zurückspringen kann.
Für eingefahrene Fairlight Benutzer bietet das neue Update wichtige Neuerungen für den Import von Fairlight Projekten aus Vorgängerversionen. Ferner lassen sich Projekte mit mehr als 1000 Mediendateien schneller öffnen. Falls Ihnen das traditionelle Fairlight Layout vertrauter ist, besteht weiterhin die Möglichkeit, damit zu arbeiten.

Weitere Verbesserungen gibt es beim Laden von und Wechsel zwischen Timelines im Edit-Arbeitsraum, die die Arbeit mit vielzähligen Audiospuren beschleunigen. Für die detailliertere Auswahl von Medien im Edit-Arbeitsraum können Sie nun Compound-Clips anhand von In- und Out-Punkten erstellen. Plus, der Media Pool bietet Metadaten-Support für Audiodateien mit bis zu 24 eingebetteten Kanälen. Noch dazu lassen sich Clips und Timelines per Copy-and-paste innerhalb derselben Bin duplizieren.

Das DaVinci Resolve 16.2 Update gibt es jetzt als kostenlosen Download: Klick